obi empfiehlt: KeePass

31 Jul

Heute geht es um ein kleines Tool, dass im täglichen Passwort-Wahnsinn hilfreich sein kann. Auf Empfehlung eines Informatikkollegens habe ich mir die open source Software KeePass mal genauer angeschaut und benutze sie seit nun etwa 4 Wochen auf meinem Windows PC / meinem Mac und meinem Android Smartphone.

hier schon mal der Link zur offiziellen Page: KeePass.info

What is KeePass?
Today you need to remember many passwords. You need a password for the Windows network logon, your e-mail account, your website’s FTP password, online passwords (like website member account), etc. etc. etc. The list is endless. Also, you should use different passwords for each account. Because if you use only one password everywhere and someone gets this password you have a problem… A serious problem. The thief would have access to your e-mail account, website, etc. Unimaginable.

Und damit ist schon alles gesagt. Warum finde ich KeePass aber wirklich gut? Zum einen, weil es einfach für praktisch jedes OS ein passendes Programm gibt. Ich habe meine Datenbank auf einem verschlüsselten Cloudspeicher abgelegt und kann dann mit jedem Gerät darauf zugreifen. Dazu muss ich mir letztendlich nur ein Masterpasswort merken. Dieses wird beim Öffnen der Schlüsseldatei abgefragt:

Danach habe ich Zugriff auf das Hauptrprogramm, wo ich Gruppen / Untergruppen anlegen / verschieben / sortieren kann:

Damit habe ich meine Passwörter immer zur Hand, wenn ich sie brauche. Mit einem Klick der rechten Maustaste auf einen Eintrag löse ich „Auto Type“ aus und die Zugangsdaten werden – auf Wunsch – in das jeweilig ausgewählte Formular eingetragen (sehr praktisch).

Natürlich gehört auch ein Passwortgenerator zum Funktionsumfang und so ist es für mich jetzt kein Problem mehr sichere Passwörter stressfrei zu verwenden – besonders bei Dingen, die ich nur gelegentlich benötige und die ich dann oft vergessen habe und zurücksetzen muss.

Von mir also eine klare Empfehlung!
euer obi

Hexul & Jerry Spielen: Astroneer

3 Jun

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer von Hexul und Jerry. Sie sind unterwegs um ferne Planeten zu erforschen.



Jop. So lässt sich Astroneer auch beschreiben (danke Star Trek).
Man muss sagen, dass Astroneer genau das ist was da oben steht. Von Planet zu Planet fliegen und sich die Ressourcen schnappen die dieser Planet bietet.

Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase und den ein oder anderen Blick ins Astroneer Wiki (ja..ja..wir haben es gebraucht. Und Teilweise ist das Spiel nicht übersichtlich, aber dazu später mehr), konnte es so richtig los gehen!
Los geht es auf dem Planeten Sylva. Dieser lässt sich am meisten mit unserer Erde vergleichen.

Die Planeten mit den 2 Monden von Vesania und Sylva

Viele Pflanzen und ne menge Standartressourcen. Nachdem man sich dann ordentlich mit Ressourcen eingedeckt hat, die man mit dem Bohrer abbaut, wird es Zeit zu bauen. Mit seinem Rucksack kann man die kleinen Gegenstände bauen die man so im allgemeinen Spielverlauf braucht wie z.B Sauerstoffleitungen oder der kleine Drucker mit dem mann dann größere Sachen bauen kann.

Höhle mit Quarz, bereit zum Abbauen
Der Rucksack mit Bohrer
Der kleine Drucker. Hier lassen sich z.B Mittelgroße Lager und Mittelgroße Plattformen bauen.

Mit dem kleinen Drucker lässt sich auch der mittlere Drucker bauen, mit welchem mann dann den großen Drucker bauen kann. Jeder Drucker kann natürlich auch andere größere Gegenstände bauen die man aber erst erforschen muss.

Sobald mann dann den großen Drucker hat, kann man sich das erste kleine Raumschiff bauen.

Großer Drucker, kleines Shuttle.

Mit diesem Shuttle gehts dann auf die anderen Planeten um Ressourcen zu Sammeln die es auf dem Startplaneten nicht gibt um dann weitere Gegenstände zu bauen und immer weiter zu kommen.

Neben dem Ressourcen sammeln und immer weiter bauen, muss man sich auch um die Basis kümmern. Denn ohne Strom geht garnichts.

Windkraft und Solarkraft. Gespeichert wird es in Batterien.

Wir beide sind wahrscheinlich noch lange nicht am Ende vom Spiel angekommen, um ehrlich zu sein, wir wissen selbst nicht was noch kommt. Nach über 20 Stunden Spielzeit haben wir zu zweit echt einiges geschafft. 

Unser ziemlich großes, aber noch viel zu kleines Lager

Im Großen und Ganzen macht das Spiel im Co-Op mehr Spaß als alleine. Hier und da hat das Spiel aber noch ein paar Macken. Manchmal will ein Rohstoff-Stück nicht dahin wo man es gerne hätte, hier und da sind die Inventarslots und die Fahrzeuge verbuggt und wir haben uns auch schon mal inneinander „verlaufen“ und konnten uns nicht mehr weiter bewegen bis sich einer ausgeloggt hat. 

Trotzdem werden wir weiter spielen und hoffentlich noch einiges sehen.

Tanki unpacking: Spartan Edition – Metro Exodus

13 Feb


Wie versprochen, ein kleines Unpacking-Video, von der Spartan Edition! Geiles Teil! Leider is die Kamera nicht die Beste 😂 Außerdem noch paar Fotis … viel Spaß damit! Freitag gehts endlich los! 😍

LG Tanki

Unpacking Video

Fotis

Jerry spielt: Celeste (Switch)

17 Nov

Celeste. Ja genau dieses super schwere Jump and Run. Und dann noch auf der Switch? 

Die Bewertungen? Super. IGN 10/10. GameSpot 9/10. VideoGamer.com 9/10. Game Informer 9/10. Metacritic 92/100. Nominiert für das Game of the Year 2018 bei den Game Awards.

Mich hat das ganze nach diversen Gameplay Videos und Trailer sehr an Super Meat Boy erinnert und damit genau ein Spiel für mich. 
Sau schnell und Sau schwer. 
Nachdem das Spiel jetzt nun seit gut 3 Monaten auf meiner Wishlist steht, habe ich mich jetzt endlich getraut und habs gekauft. 

Und ich bin begeistert.

In Celeste helfen wir Madeline bei ihrer Reise auf den Mount Celeste. Viel mehr will ich zur Story gar nicht sagen, denn: Celeste ist viel viel mehr als nur ein Platformer. 

Das Spielprinzip ist immer das gleiche: Neuer Screen, neues mega schwere Puzzle, neue Wege, neue Gegner. Und vorallem: Immer wieder drauf gehen. Immer wieder den Screen von neu anfangen und den besten Weg suchen. Immer wieder versuchen bloß nichts zu berühren was einen umbringt. 

Genau dafür ist die Switch einfach die Perfekte Konsole. Auch wenn ich die Steuerung mit den JoyCons leider nicht gut finde. Für ein Gameplay welches sehr exakte Eingaben benötigt, sind die Analogsticks der JoyCons leider nicht genau genug. Hier und da dasht man „ausversehen“ gegen etwas, wogegen man lieber nicht dashen sollte weil der Analogstick die Eingabe nicht genau annimmt. Das ist schade, sollte sich aber mit dem Pro Controller ändern (werde ich sobald ichs getestet habe nachtragen)

Nach jetzt 3 1/2 Stunden Spielzeit und gut 1000 Tode, bin ich gefühlt noch lange nicht durch.
Aber es macht Laune. Sobald man die Steuerung geschnallt hat und die Knöpfe nicht mehr vertauscht (man hat nur 3 Steuerungsmöglichkeiten, Jump, Dash und Greifen) vermehren sich die Erfolgserlebnisse. Wenn man ein Screen nach und nach bis zur Perfektion spielt, merkt man, dass das Spiel von Speedrunner für Speedrunner gemacht wurde.

Celeste ist genau das Spiel was ich mir nach der langen Abstinenz eines neuen Super Meat Boys gewünscht habe. 
Schnell, Schwer und Fordernd. Mit einer sehr guten tiefgehenden Story und schönen Visuals. 

Komplette Empfehlung! 

obi spielt: SOUND BLASTERX G6

11 Nov

Heute gehts mal nicht um ein Spiel, sondern um meine neuste Anschaffung, um mein Spielerlebnis am PC zu optimieren.

Ich finde guten Sound wenigstens genauso wichtig, wie gute Graphik. Ich war mit meiner Onboard-Sound-Lösung auf dem Gigabyte Aorus Gaming 5 fast zufrieden. Leider gab es gelegentlich aber ein Grundrauschen, das ich nicht unterdrücken konnte. Irgendeine Spannung störte offensichtlich den Sound. Daraufhin habe ich mir eine alte externe USB-Soundkarte geschnappt und der Effekt war verschwunden. Leider fand ich den Klang etwas dumpf und leise.

Daraufhin habe ich mich im Netz etwas umgeschaut und bin auf die SOUND BLASTERX G5 gestoßen. Eine externe Soundkarte für PC und Konsolen.Als ich mir dann im November 2018 die G5kaufen wollte – erschien gerade die G6 – das Nachfolgemodell und ich habe mich dafür entschieden, da diese auch zur Nintendo Switch kompatibel sein soll.

Werbevideo von Soundblaster ….

Die Karte wird per USB als DAC an den PC (oder an die Konsole) angeschlossen. An der Konsole hat man praktisch keine großen Einstellungsmöglichkeiten. Bei der G5 konnte man wohl noch direkt an der G5 zwischen verschiedenen Profilen wählen, die auf der USB Soundkarte gespeichert wurden – das ist bei der G6 nicht mehr möglich. Am PC gibt es die schicke Software von Soundblaster, die viele Einstellungen bietet und mit einer großen Anzahl vorgefertigter Profile aufwartet. Leider kann man vorhandene Profile nicht löschen und auch sonst muss man sich in die Software erst ein wenig einarbeiten. Natürlich kann man zusätzliche eigene Profile anlegen und speichern. Und wenn man ein vorgegebenes Profil mal kaputtkonfiguriert hat, dann lassen sich diese Standardprofile einfach wiederherstellen – das ist nice.

die Anschlüsse für das HS liegen vorn …finde ich nicht so praktisch 🙂

Am Ende wird man aber mit kristallklarem Klang belohnt, der wirklich richtig gut ist. Alle wichtigen Einstellungen (Lautstärke / Muten / Mithören im Kopfhörer) lassen sich direkt an der Soundkarte aktivieren. Der Sound ist laut und lässt genügend Reserven für „größere“ Kopfhörer. Den Snipermodus finde ich gelungen, da er „kleinere“ Geräusche hervorhebt- dadurch hört man beispielsweise Schritte etwas besser (finde ich).

Die Verarbeitung ist ok – aber kein Knaller. Ich hätte mir hier eine etwas massivere Ausführung gewünscht. Ist halt nur Kunststoff und für 150 Euro hätte ich da irgendwie mehr erwartet.

Für mich hat sich die Anschaffung echt gelohnt. Wer möchte, kann auf der nächsten LAN gerne Probehören.

euer obi